RSV Eintracht möchte Abstiegsendspiel erzwingen

11. April 2013 von Marcus Boljahn in Herren 1

Hannover kommt am Sonnabend nach Kleinmachnow

Im vorletzten Spiel der Saison empfängt der RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf am Sonnabend um 19:00 Uhr in der BBIS-Sporthalle in den Playdowns die UBC Hannover Tigers, die ihrerseits mit 14 Zählern bereits das Ticket für eine weitere Saison in der 2.Bundesliga Pro B gesichert haben. Hierbei gibt es erneut für alle Zuschauer freien Eintritt!

Für die Brandenburger (acht Punkte) zählt in der aktuellen Lage nur ein Sieg. Dabei ist man seit der jüngsten 72:79 Niederlage gegen Dorsten nun gleichzeitig auch abhängig vom Ergebnis des zweiten Spiels in der Abstiegsrunde, wo Wulfen (acht Punkte) und Dorsten (zehn Punkte) zum Lokalderby aufeinandertreffen. Somit wird klar, dass es nur mit einem Sieg gegen die Tigers und einer gleichzeitigen Niederlage von Dorsten am nächsten Sonnabend um 19:30 Uhr auf dem Kleinmachnower Seeberg zu einem knallharten Endspiel um den Abstieg gegen Wulfen käme. Mit einer Pleite gegen Hannover und einem Sieg Dorstens wäre die Eintracht dagegen bereits abgestiegen. Eine Niederlage gegen Hannover und ein Sieg Wulfens ließe am letzten Spieltag noch die Hintertür eines Dreiervergleiches offen (bei gleichzeitiger Niederlage von Dorsten in Hannover), der auch für den RSV sprechen würde. Soviel zu den Rechenspielen im Vorfeld.

Die UBC Tigers Hannover sind seit 2008 in der 2.Bundesliga vertreten und haben sich seitdem stets als recht unangenehmer Gegner für den RSV dargestellt. Vor allem in dieser Spielzeit hatte man in allen drei Duellen stets recht deutlich das Nachsehen. „Gegen das schnelle Spiel mit vielen recht kleinen Außenspielern von Hannover hatten wir große Probleme.“, beschreibt RSV-Trainer Kai Buchmann das Dilemma in den bisherigen Aufeinandertreffen. Der aktuelle Mannschaftskader von Cheftrainer Michael Mai zählt in der Tat zu den eher kleineren der Liga, denn lediglich Starting-Five-Flügelspieler Michael Fakuade (USA) und Rollenspieler Daniel Boahene erreichen die Zwei-Meter-Marke. Allerdings wirkt sich das nicht negativ auf die Leistung der Niedersachsen aus. Vor allem offensiv scheint dies eher von Vorteil zu sein, denn von allen 24 Mannschaften der Pro B Nord und Süd rangieren die Tigers mit durchschnittlich 84,8 pro Partie erzielten Punkte an dritter Stelle. Die Verteidigung der Eintracht muss dabei besonders auf US-Aufbauspieler Ashanti Cook (17,8 Punkte pro Spiel), Jan-Peter Prasuhn (17,2 PpS), Michael Fakuade (15,6 PpS), Tobias Welzel (9,9 PpS) sowie Maurice Williams (8,7 PpS) achten.