RSV Eintracht empfängt Ligaprimus Wedel

RSV Eintracht empfängt Ligaprimus Wedel

21. Februar 2014 von Marcus Boljahn in Herren 1

Der RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf trifft am Sonntag um 17:30 Uhr in der heimischen BBIS-Sporthalle auf dem Kleinmachnower Seeberg auf den aktuellen Tabellenführer den 2.Bundesliga Pro B Nord, den SC Rist Wedel. Die Norddeutschen aus der Hamburger Vorstadt spielen bis dato eine fantastische Saison und könnten mit einem Auswärtssieg bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz aus Hannover und Schwelm bereits den ersten Platz nach der Vorrunde sichern. Dies wäre gleichbedeutend mit der besten Ausgangsposition für die Playoffs, wo die Randhamburger dann in jedem möglichen dritten Entscheidungsspiel immer Heimrecht hätten.

Der RSV unterdessen kann trotz zuletzt fünf Niederlagen in Serie nun auch endgültig für die Mitte März beginnenden Playoffs planen. Ermöglicht wurde dies indirekt, denn im vorgezogenen Spiel des drittletzten Spieltages unterlagen die neuntplatzierten Hertener Löwen mit 62:74 bei den SuM Baskets Braunschweig. Herten (8 Siege und 12 Niederlagen) kann nun die Eintracht (11:8) nicht mehr überholen.

Der SC Rist Wedel selbst dominiert bisher das Geschehen in der Pro B Nord. Mit lediglich vier Saisonniederlagen rangieren die Norddeutschen zurecht auf dem Spitzenplatz vor Hannover und Schwelm, die beide jeweils schon sechs Pleiten aufweisen. Angeführt werden die Elbstädter von einem individuell sehr starken Quintett bestehend aus den beiden US-Amerikanern Diante Watkins (14,4 Punkte pro Spiel) und Davey Hopkins (11,8 PpS), Flügelspieler Christoph Roquette (14,7 PpS), 2,08m Hüne Fabian Böke (9,7 Punkte sowie 6,7 Rebounds pro Spiel) und dem englischen Playmaker Lee Jeka (13,1 Punkte sowie 4,8 Assists pro Spiel). Obwohl die Favoritenstellung bei diesem Duell geklärt ist, so ist der RSV auch trotz der jüngsten Niederlagenserie nicht komplett chancenlos. Unter Beweis konnten dies die Brandenburger beim Hinspiel stellen, denn dort gelang der Mannschaft von Trainer Peter Günschel ein Coup, als man nicht nur 95:90 nach Verlängerung, sondern überhaupt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte überhaupt in Wedel gewinnen konnte.