Ostderby zum Jahresabschluss

Ostderby zum Jahresabschluss

20. Dezember 2013 von Marcus Boljahn in Herren 1

RSV Eintracht reist nach Sandersdorf

Für die Korbjäger des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf endet das Basketballjahr 2013 am Sonnabend um 18:00 Uhr mit dem Ostderby bei der BG Bitterfeld / Sandersdorf / Wolfen Sixers. Damit kommt es bereits zwei Wochen nach dem Hinspiel, welches die Brandenburger zum Abschluss der Hinrunde mit 94:61 siegreich gestalten konnten, nun zum Rückspiel.

Trotz dieser zeitlich kurzen Differenz hat sich seitdem einiges verändert. Die Anhaltiner trennten sich aufgrund der Niederlagenserie – die Pleite beim RSV war die achte in Folge – sowie dem Fall auf den letzten Rang von Coach Torsten Schierenbeck. Zunächst bis Jahresende übernimmt nun der sportliche Leiter Tino Stumpf das Amt des Headcoaches, was er bereits in der letzten Spielzeit in einer vergleichbaren Situation getan hatte, als man sich seitens der Sixers vom vorherigen Trainer Stephen Arigbabu trennte. Am letzten Spieltag gelang den Sandersdorfern auch prompt der ersehnte Befreiungsschlag, als man den VfL Stade mit 90:86 bezwingen konnte.

Nicht nur deshalb sollte der RSV Eintracht also mehr als gewarnt sein, dass das neuerliche Ostderby keinesfalls so deutlich werden wird, wie noch vor zwei Wochen. Damals hatte der neue kanadische Aufbauspieler Tristan Blackwood trotz Jetlag und Rückenproblemen sein Debüt gegeben. Dieser dürfte nun inzwischen ins Team integriert sein und auch alle Spielzüge kennen. Damit verfügen die ohnehin schon offensivstarken Sixers über eine weitere Alternative. Zudem dürfte der Tabellenvorletzte neuen Mut geschöpft haben, denn der Rückstand zum ersten Playoffplatz beträgt gerade einmal zwei Siege. Auf der anderen Seite konnte der RSV durch das 75:66 bei den Schwelmer Baskets seine Auswärtsbilanz auf fünf Siege bei nur einer Niederlage ausbauen und damit gleichzeitig die Tabellenführung übernehmen. Mit selbiger möchte das Team des Trainergespanns Peter Günschel und Jaime Meißner natürlich auch ins nächste Jahr gehen. Hierbei kann man aufgrund der vergleichsweise dichten Entfernung von nur 130km auch auf die Unterstützung ein paar mitreisender Fans hoffen.