Erstes Playdown-Heimspiel mit Endspielcharakter

3. April 2013 von Marcus Boljahn in Herren 1

RSV Eintracht empfängt Dorsten / Freier Eintritt für Jeden

Das erste von drei Heimspielen in der Abstiegsrunde am Sonnabend um 19:00 Uhr gegen die BG Dorsten ist für die Basketballer des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf gleich ein wahres Endspiel. Beide Kontrahenten sind in der Relegationsrunde der 2.Bundesliga Pro B derzeit punktgleich mit jeweils acht Zählern hinter den bereits gesicherten UBC Hannover Tigers, die zeitgleich daheim den BSV Wulfen (sechs Zähler) empfangen. Somit wird sofort klar, dass nur der Sieger weiterhin aus eigener Kraft den Abstieg in die Regionalliga verhindern kann.

Der Verlierer ist zwar noch nicht abgestiegen, wäre in den verbleibenden beiden Spielen aber zwingend abhängig von Patzern der Konkurrenz. Wie schon bereits beim Hinspiel am Ostermontag in Dorsten, als der RSV hauchdünn nach Verlängerung mit 92:98 unterlegen war, ist somit wieder von Anfang an Abstiegskampf pur zu erwarten. Die Gäste aus dem südlichen Münsterland werden seit zwei Jahren von Torsten Schierenbeck betreut. Zwischen 2001 und 2003 lenkte Schierenbeck bekanntlich die Geschicke an der RSV-Seitenlinie und führte die Eintracht damals aus der Oberliga in die 2.Regionalliga. Neben dem überragenden Blake Poole (mit durchschnittlich 14,3 Punkten und 13,4 Rebounds pro Spiel zweiteffektivste Spieler der Liga) spielt auch der zweite US-Amerikaner Christopher Jones eine wichtige Rolle. Mit 7,4 Assists pro Spiel führt der Playmaker die gesamte Liga an und ermöglicht seinen Mitspielern durch seine Passqualitäten immer wieder gute Wurfmöglichkeiten. Dies zeigt sich vor allem in der guten Dreipunktequote der Dorstener, die als gesamtes Team bei 36,5% liegt. Vor allem Nderim Pelaj sei hier genannt, der durchschnittlich 13,1 Punkte erzielt und am Ostermontag dem RSV gleich vier Dreier einschenkte. Weitere deutsche Leistungsträger sind die deutschen Big Men Nino Janoschek, Gerrit Budde und Philipp Spettmann.

Wir werden natürlich alles geben, was wir können. Der Druck ist dabei immens hoch, allerdings gilt das für beide Teams. Umso mehr benötigen wir in dieser schwierigen Phase die Unterstützung unserer Zuschauer. Wir wollen mit einem Sieg die Chance auf den Klassenerhalt am Leben erhalten.“, erklärt RSV-Trainer Kai Buchmann. Für alle Zuschauer ist der Eintritt in die BBIS-Sporthalle auf dem Kleinmachnower Seeberg dabei kostenfrei. Dies gilt im übrigen auch für die zwei weiteren noch verbleibenden Heimspiele gegen Hannover und Wulfen an den nächsten beiden Samstagen.