RSV Eintracht testet in Königs Wusterhausen

RSV Eintracht testet in Königs Wusterhausen

1. September 2017 von Marcus Boljahn in 1. Regionalliga Nord, Herren 1, Zweite Basketball-Bundesliga

Eigengewächs Jordan Müller rückt auf

Knapp eine Woche nach dem ersten Testspiel des RSV Eintracht am letzten Wochenende beim Regionalligisten Aschersleben Tigers, welches man mit 67:76 verlor, steht am Sonntag das nächste Vorbereitungsspiel an. Hier geht es für die Mannen des Trainergespannes Denis Toroman / Michael Wende erneut gegen eine Mannschaft aus der 1.Regionalliga Nord. Es kommt dabei ab 11:00 Uhr in der Paul-Dinter-Halle zum Brandenburg-Duell bei den Red Dragons aus Königs Wusterhausen. Die Dahme-Städter agierten in der letzten Saison mit einer rein deutschen Mannschaft und sicherten sich nach zwischenzeitlichen Problemen durch einen starken Schlussspurt letztlich den Klassenerhalt. Großen Anteil daran hatten auch ehemalige RSV-Spieler wie Nico Drägert, Souleymane Diallo oder Dmitri Hasenkampf, die zu den Leistungsträgern der Red Dragons zählen. „Die frühe Uhrzeit ist zwar etwas ungewöhnlich, aber das zählt nicht als Ausrede. Für uns wird es darum gehen, uns wieder einen Schritt weiter zu entwickeln.“, umschreibt Coach Toroman die Zielstellung.

Wieder mit dabei sein wird auch der 19-jährige Jordan Müller. Der 1,85m große Aufbauspieler durchlief von der U10 beginnend alle Stationen beim RSV Eintracht und rückt als Eigengewächs nun in den ProB-Kader. Mit der U22-Doppellizenz wird Müller überdies natürlich auch im Farmteam in der Regionalliga spielberechtigt sein. „Ich habe im ersten Testspiel sogar Starting Five und viele Minuten gespielt. Das hat mich sehr überrascht, aber natürlich auch gefreut. Mein persönliches Ziel ist, mich über gute Leistungen im Training und möglichst auch im Farmteam den Trainern anzubieten und erste Minuten von der Bank kommend im Aufbau hinter Mike Holton und Coln Craven in der ProB zu erarbeiten.“, so die realistische Einschätzung von Müller. „Das Niveau in der ProB ist schon sehr hoch im Vergleich zu vorher in der NBBL. Es ist viel physischer, was ich auch schon im ersten Testspiel gemerkt habe und darauf muss ich mich vorbereiten.“, ergänzt der Playmaker, der in seiner Abschlusssaison in der U19-Bundesliga auf durchschnittlich 7,2 Punkte, 3,3 Rebounds und 2,8 Assists pro Spiel kam.