RSV beschließt englische Woche mit Sonntagsheimspiel

RSV beschließt englische Woche mit Sonntagsheimspiel

2. November 2017 von Marcus Boljahn in Herren 1, Zweite Basketball-Bundesliga

Starke Oldenburger Youngster zu Gast

Zum Abschluss der englischen Woche empfängt der RSV Eintracht in der 2.Basketball-Bundesliga ProB am Sonntag um 17:30 Uhr in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School auf dem Kleinmachnower Seeberg die Baskets Akademie Weser-Ems. Dahinter verbirgt sich das derzeit auf dem siebten Platz rangierende Farmteam des deutschen Vizemeisters EWE Baskets Oldenburg.

Die Norddeutschen stellen dementsprechend ein sehr junges Team, was mit einem Altersschnitt von 20,9 Jahre sogar noch ein Jahr jünger als der RSV ist. Einige Akteure trainieren regelmäßig im BBL-Team mit und sind per Doppellizenz auch in der deutschen Eliteliga spielberechtigt. Insgesamt sieben solcher Doppellizenzspieler stehen im Kader der ProB-Mannschaft, wobei Playmaker Haris Hujic und Big Man Marcel Keßen bereits regelmäßig in der BBL zum Einsatz kamen. Keßen ist mit Durchschnittswerten von 19 Punkten und 11,3 Rebounds pro Spiel auch absoluter Leistungsträger in der ProB. Hujic kommt neben 12,2 PpS noch auf 4,7 Assists pro Spiel. Robert Drijencic (12,7 PpS), Till Isemann (9,2 PpS) und Marko Bacak (7,3 PpS) sind ebenso korbgefährliche Youngster. Angeführt werden die Oldenburger aber vom 60-fachen Nationalspieler Philip Zwiener. Der inzwischen 32-jährige Flügelspieler lässt seine Karriere in der ProB ausklingen und liefert mit 11,7 PpS, 5,3 RpS und 2,7 ApS ein Allround-Paket ab, womit er zugleich der zweiteffektivste Spieler im Team ist.

Wie stark die Jugendarbeit der Norddeutschen ist, zeigte sich 2014 und 2015, als man jeweils Meister der ProB wurde, jedoch freiwillig auf den Aufstieg verzichtete. Nach den beiden bitteren Niederlagen gegen Essen und am Reformationstag in Cuxhaven möchte der RSV Eintracht die englische Woche unbedingt versöhnlich, d.h. möglichst mit einem Heimsieg abschließen. Generell sollte der RSV bei dieser Zielvorgabe darauf achten, dass man in Sachen Freiwürfe und Fouls den Unterschied zum Gegner möglichst gering hält. Im bisherigen Saisonverlauf sind die Brandenburger nämlich die Mannschaft mit den wenigsten zugestandenen Freiwürfen, denn nur 16,3 mal durften die Schützlinge von Coach Denis Toroman bisher pro Spiel an die Linie. Zum Vergleich: Oldenburg mit 20,4 Freiwürfen pro Spiel ist die nächstschwächste Mannschaft in dieser Kategorie, verwandelt diese jedoch bei einer Quote von 76,9% sehr effizient.

Link zur Veranstaltung: RSV vs. Oldenburg